Fenster für die Wohnsiedlung «Im Bethlehem»

In guter Mission

Die Wohnsiedlung «Im Bethlehem» schafft in mehreren Etappen bezahlbaren Wohnraum mit einem ausgeprägten Gemeinschaftsgedanken. Für die vier Neubauten der zweiten Bauetappe lieferte 4B insgesamt 348 Holz-Metall-Fenster, die den architektonischen Anspruch der Überbauung konsequent unterstützen.

Mit der Wohnsiedlung «Im Bethlehem» entwickelt die Missionsgesellschaft Bethlehem (SMB) auf ihrem Areal in Immensee ein zukunftsweisendes Wohnquartier, das soziale Verantwortung, architektonische Qualität und nachhaltiges Bauen miteinander verbindet. Ziel ist es, attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für unterschiedliche Generationen und Lebensformen bereitzustellen und zugleich eine lebendige Nachbarschaft zu fördern

Gemeinschaft als städtebauliches Prinzip

Geplant sind insgesamt rund 150 Wohnungen, ergänzt durch gemeinschaftliche Nutzungen wie ein Bistro, eine Kindertagesstätte, Gemeinschaftsräume, Gästezimmer sowie weitere quartiers-bezogene Angebote.
Das städtebauliche Konzept umfasst zwölf vier- bis fünfgeschossige Baukörper, die sich in lockerer Setzung um den denkmalgeschützten Bethlehemhof gruppieren und diesen als räumliches und identitätsstiftendes Zentrum der Siedlung fassen. Zwischen den Gebäuden entstehen differenziert gestaltete Freiräume mit Gassen, Plätzen und geschützten Aufenthaltsbereichen. Der Wohnungsmix basiert auf effizient organisierten Grundrissen und bietet Wohnraum für unterschiedliche Haushaltsgrössen. Die erste Bauetappe wurde zwischen 2012 und 2021 realisiert.

Vier Neubauten ergänzen das Ensemble

Mit dem Baustart der zweiten Etappe im September 2024 wurde die Entwicklung des Quartiers fortgesetzt. In vier neuen Mehrfamilienhäusern entstanden zusätzliche Wohnungen, deren Bezug für August beziehungsweise November 2026 vorgesehen ist. Ein grosser Teil der Bauleistungen wurde an Unternehmen aus der Region vergeben. Die Neubauten in Massivbauweise knüpfen an die architektonische Grundhaltung der Gesamtanlage an und interpretieren diese in einer zeitgemässen Architektursprache weiter. Charakteristisch ist die hinterlüftete Gebäudehülle mit vertikal verlegten, profilierten Faserzementplatten. Die vertikale Fassadengliederung lässt die Gebäude trotz ihrer Grösse differenziert und filigran erscheinen. Sichtbare Deckenstirnen strukturieren die Fassaden horizontal, gliedern die Baukörper und verleihen der Konstruktion einen klar ablesbaren Ausdruck.

Fenster als integraler Bestandteil der Fassadengestaltung

Die hohen Anforderungen an Dauerhaftigkeit, Wohnkomfort und Energieeffizienz gemäss Minergie-Standard erfordern eine leistungsfähige Gebäudehülle. Eine zentrale Funktion übernimmt dabei die Fensterkonstruktion, die gestalterische und bauphysikalische Anforderungen gleichermassen erfüllt.

Für die vier Neubauten lieferte 4B insgesamt 348 Fenster des Typs NF1. Das Holz-Metall-Fenstersystem NF1 verbindet die wohnliche Materialqualität von Holz im Innenraum mit der hohen Witterungsbeständigkeit einer metallischen Aussenschale. Schlanke Profilansichten und eine konsequent durchgeführte Linienführung integrieren sich präzise in die Fassadengliederung und unterstützen die ruhige, klare Architektursprache der Neubauten. Sämtliche Fenstertüren wurden mit rollstuhlgängigen Schwellen ausgeführt und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur hindernisfreien Erschliessung und Nutzung der Wohnungen.
Neben seiner gestalterischen Qualität erfüllt das Fenstersystem hohe Anforderungen an Wärmedämmung, Schallschutz, Einbruchhemmung und Langlebiggkeit. Es trägt damit wesentlich zur energetischen Leistungsfähigkeit der Gebäude bei und unterstützt zugleich den architek-tonischen Anspruch einer präzise gegliederten, dauerhaft hochwertigen Fassadenlösung.

Mit 4B als verlässlichem Fensterlieferanten hat die Bauherrschaft einen Partner gewählt, der dank der Schweizer Produktion in Hochdorf LU einen kurzen Transportweg, eine ressourcen-schonende und emissionsarme Fertigung sowie eine umfassende Projektbegleitung von A bis Z gewährleistet.