Virtual Reality ist nicht nur etwas für Gamer. Auch in anderen Bereichen entwickelt sich diese Technologie zu eigenen Produkten. Zum Beispiel in der Architektur. Wo früher aufwändige Mockups oder Modelle erstellt werden mussten, lassen sich heute virtuelle Räume erleben. Auch die Fensterbranche kann von dieser Technologie profitieren.

Gastbeitrag von Martin A. Meier, Managing Director und Founder der Raumgleiter AG, Zürich.

Virtual Reality - kurz: VR, ist zurzeit eines der grossen Themen und entwickelt sich in vielen Nischen zu eigenen Produkten. Sei es in der Psychiatrie zur Behandlung von Phobien oder in Betrieben zur Schulung von Arbeitsabläufen. Auch in der Architektur beginnt VR eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Die Medaille hat aber eine Kehrseite: verschwitze Brillen, beschlagene Gläser, „Kabelsalat" oder gar Übelkeit gehören je nachdem zur Tagesordnung bei VR Erlebnissen. Aber auch diese Probleme sind bald Geschichte. Es ist nur eine Frage der Zeit. Dank der rasant fortschreitenden Technologie-Entwicklung. Warum aber ist Virtual Reality einem normalen Fernsehbild oder Computerspiel überlegen? WIRED Senior, Kevin Kelly, erklärt dies so:

«Menschen erinnern sich bei Virtual Reality Erlebnissen nicht an eine Erinnerung die sie gesehen haben, sondern als etwas das ihnen widerfahren ist.»

Dies ist vergleichbar mit der Reaktion auf Storytelling. Hirnstrommessungen zeigen, dass hier weitaus mehr Gehirnregionen angeregt werden, als beim Betrachten von TV Sendungen. Bei VR werden Informationen aus unterschiedlichsten Quellen emotional in Bildern erlebbar gemacht. Innerhalb kürzester Zeit kann der Betrachter seine eigene Meinung zu einem Projekt oder einem Produkt bilden. Auch wenn er sich nicht auskennt. Besonders für Zulieferer kann diese Technologie eine grosse Chance sein. Kunden können z. B. einzelne Fensterlösungen ausprobieren und deren Funktionen testen. Aufwendige Mockups oder Modelle gehören dann der Vergangenheit an. Und ich wage sogar zu behaupten, dass konventionelle Visualisierungen an Bedeutung verlieren werden.

Bereits heute lassen sich Räume virtuell erlebbar und begehbar machen. Storytelling wird dadurch eine völlig neue Bedeutung erhalten. Insbesondere in der virtuellen Wohnungsbesichtigung. Vielleicht mit einem Szenario wie diesem:

„Der virtuelle Berater öffnet mir die Tür und begleitet mich durch die Neubauwohnung. Das Kaminfeuer flackert, es riecht leicht nach frischer Farbe und Eschenrauch. Die Fenster stehen offen und ich spüre eine angenehme Brise. Ob TV oder Küche, alles lässt sich interaktiv bedienen. Auch technische Erläuterungen zu den Geräten kann mir mein Berater geben. Auf die Frage, ob denn der dunkle Eichenboden den Raum nicht zu stark Verdunkle, erscheinen auf meinem Visier alternative Beläge welche ich per Fingerbewegung auf den Boden wischen kann. Um wirklich sicher zu sein wie die Lichtverhältnisse denn mit dem helleren Boden aussehen, wechsle ich kurz die Tageszeit auf Dämmerung und kann so die Raumwirkung erleben. Und ja, das Chesterfield Sofa welches mir so am Herzen liegt kann ich auch gleich platzieren um zu sehen ob das Wohnzimmer gross genug ist – und vielleicht ist der dunkle Parkett doch stimmungsvoller... „

Am Ende wird jede Unterstützung durch Virtual Reality willkommen sein. Dennoch bleibt die Frage: In wie ferner Zukunft ist das erwähnte Szenario der Wohnungsbegehung denkbar? Mit kleineren Abstrichen bereits heute. Virtual Reality wird zunehmend an Bedeutung gewinnen - auch im Bereich der Architektur und Immobilienvermarktung.

Für 4B durfte raumgleiter bereits einen Virtual Reality Case programmieren. Unter folgendem Link können Sie die 4B Schiebetür ST1 und das dazu passende Verglasungssystem im virtuellen Raum erleben.

www.4-b.ch/vr-case

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06.07.2017 1075x gelesen