Anita Berger und ihr Mann wurden Opfer eines Einbruchs. Wie haben sich die Einbrecher Zutritt ins Haus verschafft? Welche Massnahmen haben die Bergers nach dem Einbruch getroffen? Und wie fühlen sich die Beiden heute? Wir haben Anita Berger getroffen und mit ihr über ihre Erlebnisse gesprochen.

Ich dachte nie, dass es auch uns treffen könnte. Wir wohnen an einer Durchgangsstrasse, an der täglich viele Leute vorbeigehen. Der Einbruch fand am helllichten Tag statt. Wir gehen davon aus, dass die Einbrecher als Handwerker verkleidet waren. Andernfalls hätte jemand aus der Nachbarschaft oder ein Passant den Einbruch bemerken müssen. Das müssen Profis gewesen sein, die alles genau geplant haben.

Normalerweise bin ich über Mittag zu Hause. Doch genau an diesem Tag war das nicht der Fall. Das müssen die Einbrecher beobachtet und gleich die Gunst der Stunde genutzt haben. Als ich nach Hause kam, habe ich zuerst nichts bemerkt. Die Tür war verschlossen und das Haus sah aus wie zuvor. Ich wollte etwas Bargeld aus unserem Depot holen und bemerkte dann, dass keines mehr da war.

Zuerst dachte ich, mein Mann habe es herausgenommen. Er war es aber nicht und erst da machte es bei mir Klick. Ich ging zu meinem Schmuck und auch der war weg. Alle teuren Schmuckstücke und Erbstücke hatten die Einbrecher mitgenommen. Am Haus waren keine Einbruchspuren sichtbar. Einzig beim Fenster, durch das sie eingestiegen sind. Dort waren Abdrücke zu sehen. Es war ein reines Holzfenster, das sie aufgehebelt haben. Das Fenster war damals vielleicht vier Jahre alt, also noch ziemlich neu. Die Einbrecher haben diverse Möbel durchsucht, jedoch alles so hinterlassen, wie sie es angetroffen hatten. Selbst den Vorhang des Holzfensters, durch das sie eingebrochen sind, haben sie wieder zugezogen. Danach sind sie durch die Haustür wieder hinaus und haben mit dem Ersatzschlüssel abgeschlossen.

Wir haben den ganzen Tag geputzt, weil uns das Eindringen von jemand Fremdem in unser Zuhause ekelte. Das Schlimmste aber war, dass die wertvollen Schmuckstücke gestohlen wurden. Es war ein riesiger Aufwand, alle die Belege für die Versicherung zusammenzutragen. Ich konnte nicht alles mit Belegen beweisen. Aber das, was ich hatte, hat die Versicherung bezahlt. Ich habe die teuren Schmuckstücke danach nicht ersetzt. Alles Teure was ich kaufe, fotografiere ich seitdem.

Dieses Erlebnis hat mich vorsichtiger und aufmerksamer gemacht. Wir lassen nun immer Licht brennen, auch wenn wir nicht zu Hause sind. Im Winter haben wir eine Schaltuhr installiert. Draussen haben wir Bewegungsmelder, damit helles Licht angeht, wenn jemand unseren Garten betritt. Und ich lasse keine Fenster gekippt, wenn ich nicht zu Hause bin. Alleine fühle ich mich nicht mehr so sicher wie früher und habe oft ein ungutes Gefühl.

Da ich bei 4B arbeite, haben wir bei allen Holzfenstern einen abschliessbaren Fenstergriff mit Druckknopf montieren lassen. Auch das Schloss an der Haustür haben wir ersetzen lassen. Das gibt mir ein etwas besseres Gefühl.

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12.06.2017 461x gelesen