Wenn Sie sich aktuell mit der Architektur Ihres Eigenheims befassen, tauchen früher oder später Wünsche zu Fenstern auf: Geschickt inszeniert, sichtbar von aussen oder innen mit Zusatzfunktionen. Lassen Sie sich von Lösungen inspirieren, für welche sich die Bauherrschaften der Renggli AG entschieden haben.

Gastbeitrag von Alexander Kurmann, Architekt bei der Renggli AG, Sursee.

Sitzfenster – der Traum vieler

Sie sind beliebt und fungieren bei vielen unserer Einfamilienhaus-Bauherrschaften auf Platz Nr. 1: Diese tiefen, leicht auskragenden Fensternischen lassen einen in der Aussenwand wohnen. Zusammen mit dem Innenraum und einem schönen Ausblick werden diese Fenster bewusst in der Fassade inszeniert. Versehen mit Schubladen oder Regalen kann eine Fensternische auch als Stauraum genutzt werden. Sitzkissen führen zu einer besseren Behaglichkeit gegenüber dem eher kühlen Fensterglas.

Fensterzargen als Stilelement

Als Teil der Fassade wird das Fenster als Gestaltungselement zur Gliederung und Strukturierung in unterschiedlichsten Variationen verwendet. Fensterproportionen, Fenstergrössen, Leibungstiefen, Zargen sowie die Farbwahl dienen zusammen mit der Fassadenmaterialisierung den Architekten als Elemente, um das gesamte Erscheinungsbild des Gebäudes zu gestalten. Das geschickte und stimmige Zusammenspiel dieser Elemente resultiert in der Erscheinung und Eingliederung in den Kontext.

Zweigeschossige Fenster für viel Licht im Innenraum

Beliebt bei grosszügigen, mehrgeschossigen Wohnungen sind Fenster über zwei oder mehrere Geschosse. Diese Fensteröffnungen werden oft in Kombination mit dem innenräumlichen Raumkonzept erstellt. Ein doppelgeschossiger Innenraum wird durch viel Licht und grosszügiger Verglasung optimal inszeniert.

Schiebefenster für die Verbindung von Innen nach Aussen

Schiebefenster werden insbesondere bei Terrassen- und Balkonsituationen verwendet, um den Innen- und Aussenraum optimal zu verbinden. Ein schwellenloses Detail verstärkt diesen Effekt des verbindenden Raumes von innen nach aussen. Mit der Schiebemechanik wird der bewegliche Flügel vor den Festen geschoben und es stehen keine Flügel in den Raum. Nebst der grossen Öffnung bringen Schiebefenster durch den grossen Glasanteil viel Licht in den Innenraum.

Nebst den erwähnten Punkten wie Ausblick, Belichtung und Gestaltung müssen Fragen bezüglich Beschattung und Unterhalt in die Fensterdiskussion einfliessen. Aussen angebrachte Verschattungen verhindern eine Überhitzung des Gebäudes und sorgen für zusätzlichen Schutz. Verschattungen auf der Innenseite dienen als Blickschutz und als Accessoire für die Innenraumgestaltung.

Wie das gesamte Gebäude, müssen auch die Fenster unterhalten und gepflegt werden. Wir empfehlen deshalb, die Reinigungs- und Unterhaltsmöglichkeiten bei der Planung zu berücksichtigen.

Bildquelle: Renggli AG

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02.11.2017 368x gelesen