Die Qualität konstant hoch halten und Grenzen verschieben. Das ist der Anspruch von 4B. Dabei hilft das hauseigene Prüflabor. Wir haben uns die verschiedenen Tests am Fenster zeigen lassen. Unser Fazit: Durch die nahezu lückenlose Qualitätssicherung bei 4B, erhalten unsere Kunden ein hochwertiges und langlebiges Produkt.

ISO-Norm 9001 – der Leitstern am Qualitätsmanagement-Himmel

Das Wort «Qualitätssicherung» ist heute in aller Munde. Doch es ist weit mehr als nur ein Schlagwort. Es ist eine Verpflichtung der Firmen, die eigenen Prozesse zu definieren und laufend zu überprüfen. Die am weitesten verbreitete Norm ist die SN EN ISO 9001. Sie legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem in einem Unternehmen fest. Doch wie sieht die Qualitätssicherung in einem Fensterproduzieren Betrieb wie 4B aus? Ein Beispiel: Ein Fensterbaubetrieb, wie bspw. 4B, erhält das Minergie Zertifikat nur dann, wenn eine nachweisbare Qualitätssicherung verfügbar ist.

Messbare Qualität dank eigenem Labor

Die Produkte von 4B trotzen Regen und Wind, Hitze und Frost – und das ein Fensterleben lang. Das kommt nicht von alleine. Im Gegensatz zu den meisten Wettbewerberm in der Schweiz, besitzt 4B nicht nur ein eigenes Prüfcenter, sondern auch eines der grössten. Dies erlaubt die Durchführung einer effektiven Qualitätssicherung. Dabei leistet das Labor ausserordentliches: Elemente bis zu einer Länge von 5.4m und Höhe von 3.6m lassen sich bspw. auf Schlagregendichtigkeit und Luftdurchlässigkeit prüfen. Grundlegend werden bei den erforderlichen Tests zur Qualitätssicherung zwischen zwei Arten von Prüfungen unterschieden: «Nicht zerstörenden Prüfungen», die an Fenster aus der laufenden Produktion durchgeführt werden. Und «zerstörenden Prüfungen», für die Proben aus der Fertigung entnommen werden. Doch welche Tests, werden im Prüflabor nun durchgeführt?

1. Schlagregentest – wie dicht sind neue Fenster?

In der Natur treten Regen und Wind oft gemeinsam auf. Der Winddruck und Sog ist dabei massgeblich von der Gebäudehöhe abhängig. Je höher ein Gebäude, desto grösser ist der mögliche Winddruck. Insbesondere bei stürmischem Wetter wird von Fenstern erwartet, dass sie dicht sind. Ausnahmslos. Damit dies gewährleistet werden kann, muss die Dichtigkeit von Fenstern anhand eines Schlagregentest geprüft werden. Bei 4B passiert dies im eigens dafür eingerichteten «Schlagregenprüfstand». Auf diesem Prüfstand lassen sich starker Regen und Windböen simulieren. In der Norm sind verschiedene Klassen definiert, die angeben unter welchen Bedingungen ein Fenter dicht sein muss. Bei 4B werden die Fenster im Prüfstand auf die Klasse 9A geprüft. Dies entspricht einem Sturm mit Orkanböen bzw. einer Windstärke von 120 km/h. Dabei wirken 600Pa Druck pro m2 Fläche auf das Fenster ein. Dies ist vergleichbar mit einem Gewicht von 60kg, das pro m2 gegen das Fenster drückt. Gleichzeitig werden aus Kegeldüsen 10 Liter Wasser in der Minute und pro m2 Fensterfläche auf das Prüfobjekt gesprüht.

2. Widerstandsfähigkeit – wie robust sind neue Fenster?

Die Eckverbindungen der Fensterflügel müssen über die gesamte Lebenszeit eines Fensters zusammenhalten. Um dies zu gewährleisten, werden stetig Proben aus der Fertigung entnommen und auf einer speziellen Maschine «gebrochen». Dadurch lässt sich ermitteln, ob die Verleimung der Fensterflügel dauerhaft ist. Nebst der Überprüfung der Widerstandsfähigkeit, hat dieser Test noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Bei Abweichungen kann direkt in den Fertigungsablauf eingegriffen werden, um die erforderlichen Werte zu erreichen.

 

3. Schliesstest – wie gut schliessen neue Fenster?

4B Fenster werden auch auf ihre Schliesseigenschaften hin geprüft. Dabei wird getestet, ob die Verschlussbolzen ausreichend Eingriff in die Schliessbleche haben. Auch die Schliesskraft des Fensters am Griff ist Bestandteil des Schliesstests. Besonders bei einbruchhemmenden Fenstern ist dies wichtig, da bei solchen Fenstern sehr viele Schliessteile im Eingriff sind.

 

4. Dauerfunktionstest – wie oft kann man neue Fenster öffnen und schliessen?

Keiner von uns hat Lust, ein Fenster bis zu 25'000 Mal zu öffnen und zu schliessen. Und genau das geschieht bei einem Dauerversuch im Prüfstand. Dabei wird geprüft, ob die Fenster und vor allem die Beschläge während der Nutzungszeit auch funktionstauglich bleiben. Nach Erreichen einer bestimmten Anzahl an Öffnungszyklen, werden die Fenster nachreguliert. Dies ist ein Vorgang, der bei jedem Fenster alle ein bis zwei Jahre von einem Fachmann durchgeführt werden sollte. Denn die Tests zeigen: Nur gewartete Fenster behalten ihre Funktion über die gesamte Lebensdauer.

 

 

Eine lückenlose Qualitätssicherung von Anfang bis Ende und darüber hinaus

Bereits in der Entwicklungsphase eines Fensters besteht im 4B Labor die Möglichkeit, bestimmte Eigenschaften und die Leistungsfähigkeit zu testen. Dadurch lässt sich herausfinden, was möglich ist und wo die Grenzen liegen. Doch bei 4B geht die Qualitätssicherung über die klassische Produktprüfung hinaus. Auch im Reklamationsfall können dank des 4B Labors gewisse Eigenschaften gestestet werden. Die Ergenisse aus diesen Tests fliessen widerum in den Entwicklungs- und Herstellungsprozess. Davon profitieren auch unsere Kunden. Denn durch die nahezu lückenlose Qualitätssicherung bei 4B, erhalten sie ein hochwertiges und langlebiges Produkt.

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07.12.2017 954x gelesen