Wussten Sie, dass 80 Prozent aller Einbrecher durch ungesicherte Fenster oder Balkontüren ins Haus gelangen? In der Schweiz passiert das durchschnittlich alle 12 Minuten. Dabei ist der Faktor Zeit entscheidend. Alte Fenster sind schnell ausgehebelt. Genügend gesicherte Fenster hingegen schrecken Einbrecher ab. Mit wenigen Massnahmen am Fenster lässt sich das Einbruchrisiko minimieren.

Nachrüsten oder Fenserrenovation

Eine Fensterrenovation ist nicht in jedem Fall zwingend notwendig. Oft reicht schon ein nachrüsten der Fensterbeschläge und -gläser. Sofern es die Fenster aufgrund ihres Alters und Zustandes erlauben. Ein Fenster-Check verschafft Klarheit. Insbesondere im Parterre oder an nicht gut einsehbaren Stellen ist es ratsam, auf mehr als nur die Grundsicherheit zu setzen. Ob es die Widerstandsklasse RC1, RC2 N oder RC2 sein soll, ist anhand der Position und Zugänglichkeit der Fenster und Balkontüren zu bestimmen. Eine individuelle Sicherheitsberatung mit einem Fensterprofi schafft Klarheit.

Einbruch bei den Grünigs

Einbrecher suchen, was im Fachjargon ein «30-Sekunden-Fenster» genannt wird. Das sind ungenügend gesicherte Fenster, die nur ein bis zwei Verschlusspunkte haben. Diese lassen sich mühelos aushebeln. Das musste auch Roland Grünig und seine Frau erfahren. Ohne grossen Aufwand drangen die Diebe in ihr Haus. Bedienten sich an Schmuck und Bargeld und hinterliessen einen beträchtlichen Sachschaden. Insgesamt CHF 25'000.-. Der administrative Aufwand (noch) nicht berücksichtigt. Die versäumte Investition in den Einbruchschutz haben die Grünigs nachgeholt. Im Parterre und im Obergeschoss liessen sie sich einbruchsichere Fenster einbauen. Mit mehr Pilzkopfzapfen und Sicherheitsschliesspunkten aus Stahl.

Trotz aller Sicherheitsbemühungen wurden die Grünigs ein Jahr später wieder Opfer eines Einbruchs. Über das Waschküchenfenster fanden die Einbrecher erneut einen Weg ins Haus. Die einzige ungesicherte Stelle. Die neuen einbruchsicheren Fenster konnten sie nicht knacken. Kratzer und Beschädigungen zeugen von dem Versuch. Auf ihrem Beutezug blieben die Einbrecher diesmal erfolglos. Die Wertsachen waren zu gut versteckt. Dennoch ärgert sich Roland Grünig: «Der zweite Einbruch hätte verhindert werden können, wenn wir alle Fenster renoviert hätten.»

Mittlerweile sind alle Fenster am Haus renoviert. Der Einbruchschutz ist nun vollständig. Zudem hat sich das Ehepaar durch einen Sicherheitsexperten der Kantonspolizei beraten lassen. Den Tipp, Leitern zu beseitigen, haben sie direkt umgesetzt. An exponierten Stellen liessen die Grünigs Bewegungsmelder mit LED-Lampen installieren. Und die Fenster mit hohem Einbruchrisiko sind nun mit abschliessbaren Fenstergriffen bestückt.

Das Renovationsfenster RF1

Aufgrund des Alters ihrer Fenster und Balkontüren, haben sich die Grünigs für eine Fensterrenovation mit 4B entschieden. Beim Renovationsfenster RF1 kommen ausschliesslich Pilzkopfzapfen und Sicherheitsschliessteile aus Stahl zum Einsatz. Mindestens zwei Sicherheitsschliesspunkte pro Flügel bieten eine solide Grundsicherheit. Mehr zum Thema Einbruchschutz und das Renovationsfenster RF1 erfahren Sie auf unserer Sicherheits-Webseite.

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12.06.2017 404x gelesen